
KINESIO Taping
Diese neue Methode hilft nicht nur Spitzensportlern,
Kinesiologisches-Taping ist eine neue Revolutionäre Methode
Historie
Das kinesiologishe Taping wurde von Dr. Kenzo Kase aus Japan bereits in den 70er Jahren entwickelt, Kase hat jahrelang als Arzt für Chiropraktik in den USA gearbeitet und beobachtet das seine Behandlungen oft nur kurzfristig Erfolg hatten und die Patienten oft mit den gleichen Beschwerden wieder kamen. Er hatte die Idee eine Ergänzung der Therapie zufinden die seine Behandlung erfolgreicher macht. So experimentierte er mit verschiedenen Tapematerialien bis er das sogenannte mit der Firma Nitto zusammen das erste kinesiologische Tape erfand, welches erstaunliche Wirkungen bei seinen Patienten hatte. So entwickelte er seine Methode weiter und vermittelte an sie Therapeuten und Ärzte. In den letzten Jahren verbreitete sich dann Kases Methode über Asien, Amerika nach Europa. Gerade durch den Einsatz im Hochleistungssport z.B. bei den Olympischen Spielen in Athen und Turin, sowie der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland, wurden Mediziner, Therapeuten und auch viele Patienten in Europa auf diese neue Therapieform aufmerksam.
Ziel der Methode
Ziel ist es nicht wie beim herkömmlichen Tape, Bewegungen einzuschränken, sondern diese zu fördern, um dadurch Bewegungsabläufe und körperliche Leistungen zu verbessern, sowie körpereigene Heilungsmechanismen bei Verletzungen zu optimieren.
Dieses wird durch ein speziell entwickeltes Material erreicht, das der Haut nachempfunden ist. Ähnliche Eigenschaften in Bezug auf Dicke, Schwere und Dehnfähigkeit ermöglichen dem Tape feine sensorische Informationen über unser größtes Reflexorgan, der Haut, an unseren restlichen Körper weiterzugeben.
Die Hauptwirkungen erklärt man sich über eine Verbesserung der Mikrozirkulation, Druckentlastung von Rezeptoren, Schmerzdämpfung, Korrektur von Gewebestrukturen und Verbesserung der Muskelfunktionen.
Es gibt beim Kinesiologichem Taping sieben verschiedene Anlageformen. So kann der Therapeut die Anlageform dem Krankheitsbild des Patienten optimal anpassen. Zum Beispiel kann man mit einer Ligamenttechnik gerissene Bänder des Kniegelenks stabilisieren oder durch eine Sehnentechnik an der Achillessehne Sportler von quälenden Schmerzen befeien. Eine Fernwirkung wird erzielt, wenn das Tape reflektorisch eingesetzt wird und somit über Reflexzonen der Haut auch innere Organe stimuliert werden können.
Bei Patienten mit Blutergüssen, Schwellungen oder Gewebsödemen, z.B. nach Operationen wird das Kinesiotape sehr erfolgreich zum schnelleren Abtransport der Flüssigkeit im Gewebe eingesetzt.
In den letzten Jahren wurde die Originalmethode in Deutschland kopiert und verfälscht, so gibt es Ärzte und Therapeuten die das Tape nicht mehr ganzheitlich einsetzen können sondern nur nach „einem Rezeptbuch“ immer die gleichen Tapes bei Beschwerden des Patienten einsetzen, so werden dann Patienten mit Rückenschmerzen einfach immer mit dem selben Tape versorgt, auch wenn die Ursache eine ganz andere ist, dadurch kann das Tape oft nicht richtig wirken.
Eine Ausbildung in der Originalmethode Kenzo Kase dauert vier Tage und kann von Ärzten und Therapeuten an zwei Wochenenden absolviert werden.
Durch die Materialeigenschaft des kinesiologischen Tapes, wird das Material bereits nach wenigen Minuten der Anlage vom Tragenden nicht mehr als störend empfunden.
Der Patient ist mit dem Material voll beweglich und kann alle Aktivitäten des täglichen Lebens wie Sport, Arbeit und Freizeit ungehindert nachgehen.
Das Material ist Wasser abweisend, so kann man damit auch Duschen oder baden. Sogar in der Sauna macht das Tape eine gute Figur. Das Material kann ohne Probleme bis zu zehn Tage vom Patienten getragen werden, was damit auch die Kosten gegenüber dem herkömmlichen Tape deutlich verringert.
Allergische Reaktionen treten nur sehr selten auf und sind oft bedingt durch vorhergehende oder aktuelle Medikamenteneinnahme, sowie manchmal durch verstärkten Alkohol und Nikotingenuss.
Falsche Anlage Techniken können ebenfalls zu negativen Beeinflussungen führen, deshalb sollte man auf eine qualifizierte Ausbildung der Therapeuten achten, mehr Informationen finden Sie auf der Therapeutenliste s.o. .
Indikationen / Anwendungsgebiete
Knieschmerzen und Bewegungseinschränkungen (Meniscusschäden, Seitenband- und Kreuzbandverletzungen)
Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen ( Bandscheibenvorfall, Schleudertrauma,
Instabilitäten der Wirbelsäule)
Sportverletzungen (Bluterguß, Zerrungen, Muskelfasseriss, Achillessehnenreizung, Tennisarm)
Und viele mehr...
Sascha Seifert
Tapinginstruktor, zertifiziert durch die International Taping Association
Osteopath, Heilpraktiker und Sportphysiotherapeut (DOSB)
Therapeutischer Leiter REHAmed Wilhelmshöhe- Kassel
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